36,3 Mrd. € Umsatz, 4.300 neue Jobs: Umweltwirtschaft ist Österreichs Jobmotor

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Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Lebensministerium)

Wien — „Umweltschutz wird als Wirtschaftsfaktor immer wichtiger. Die Beschäftigung in der Umweltwirtschaft ist seit 2008 beinahe fünfmal so stark gewachsen wie in der Gesamtwirtschaft. Damit ist die Umweltwirtschaft der Jobmotor in Österreich“, betonte Bundesminister Andrä Rupprechter zu der jetzt veröffentlichten Studie der Statistik Austria zur umweltorientierten Produktion und Dienstleistung. Bereits jeder 20. Job in Österreich ist ein Green Job. Im Jahr 2013 erwirtschafteten 185.122 in der Umweltwirtschaft Beschäftigte 36,3 Mrd. Euro. Das entspricht 11,3 Prozent des österreichischen BIP.

Von 2012 auf 2013 ist die Zahl der Beschäftigten in der Umweltwirtschaft um 4300 gestiegen. Insgesamt betrug der Beschäftigungszuwachs von 2008 bis 2013 mehr als 10 Prozent. Mit knapp 17 Prozent liegt auch der Zuwachs beim Umsatz seit 2008 deutlich höher als beim nominellen Bruttoinlandsprodukt. „Mit erneuerbaren Energieträgern, weniger CO2-Ausstoß und mehr Energieeffizienz können wir dem Klimawandel begegnen. Die Wirtschaft ist ein Schlüssel für diese Herausforderung. Mein Ziel ist, den Umsatz des Umweltsektors auf 40 Mrd. Euro und die Zahl der Beschäftigten bis 2018 auf 200.000 zu steigern“, erklärt Rupprechter.

Das Management der Energieressourcen ist nach wie vor der wichtigste Sektor in der Umweltwirtschaft. 2013 hat dieser Bereich mit rund 40 Prozent der Umweltbeschäftigten mehr als die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet. Der Schutz und die Sanierung von Boden, Grund- und Oberflächenwasser, die Abfallwirtschaft sowie Luftreinhaltung und Klimaschutz sind weitere bedeutende Sektoren. Berücksichtigt man auch den öffentlichen Verkehr, waren 2013 sogar 215.661 Personen in der Umweltwirtschaft tätig.

Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft