HZI BioMethan mit Projekt für neue Biogas-Aufbereitungsanlage beauftragt

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Biomethan-Anlage Apensen (Foto: Hitachi Zosen Inova AG)

Zürich, Schweiz — Die Hitachi Zosen Inova BioMethan GmbH (HZI BioMethan) erhält den Auftrag zum Bau der neuen Biogasaufbereitungsanlage im mecklenburgischen Wittenburg. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten die Auftraggeberin Landwärme GmbH in München und HZI BioMethan vergangene Woche. Der Projektauftrag umfasst eine Anlage mit 700 Nm3/h Rohbiogas Aufbereitungskapazität. Daraus ergeben sich rund 350 Nm3/h Biomethan, die in das örtliche Gasnetz eingespeist werden.

Biomethan wird sowohl von Industriebetrieben als auch von Privathaushalten zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Zudem wird es wegen seiner hohen Qualität als Kraftstoff in Erdgasfahrzeugen eingesetzt. Im Gegensatz zu Erdgas ist Biomethan nahezu CO2-neutral.

Hohe Wirtschaftlichkeit garantiert

Als Spezialistin für Gasaufbereitungs- und Einspeisetechnik liefert HZI BioMethan dem Projekt seine ausgereifte und hocheffiziente Anlagentechnik. Dabei erweist sich die Membrantechnik als besonders effizient: Sie ermöglicht eine Methanreinheit bis zu 98%. Diese hohen Werte ermöglichen in Zukunft einen äusserst wirtschaftlichen Betrieb der Anlage. Das Rohbiogas wird aus einer bereits bestehenden Biogasanlage bereitgestellt. „Das umfassende Know-how von der Rohgasaufbereitung bis zur Einspeisung macht HZI BioMethan zu einem kompetenten Partner für dieses Projekt“, sagt Zoltan Elek, Geschäftsführer der Landwärme GmbH.

Gelungene Integration

Der Vertragsabschluss erfolgte nur wenige Wochen nach der Übernahme von HZI BioMethan durch die Muttergesellschaft Hitachi Zosen Inova AG (HZI). Als Besitzerin der Kompogas®-Technologie erweiterte HZI damit ihre Kompetenzen in der biologischen Abfallverwertung. „Die Integration der HZI BioMethan ist erfolgreich verlaufen“, betont HZI-CEO Franz-Josef Mengede und ergänzt: „Wir sind stolz darauf, unseren Kunden dank diesem Zusammenschluss in Zukunft fundiertes Know-how im Bereich der Gasaufbereitungs- und Einspeisetechnik neue Perspektiven zu eröffnen. Gleichzeitig haben wir so auch die Möglichkeit, erstklassige und individuell abgestimmte Lösungen anzubieten.“ Karsten Wünsche, Geschäftsführer von HZI BioMethan, unterstreicht die Relevanz des Auftrags: „Diese Beauftragung ist ein klarer Ausdruck des Vertrauens seitens der Auftraggeberin in die neu aufgestellte Gesellschaft.“

Die Produktion beginnt in Kürze am HZI BioMethan Firmensitz im niedersächsischen Zeven. Die Inbetriebnahme ist per Ende des dritten Quartals 2015 geplant.

Quelle: Hitachi Zosen Inova AG