DWA richtet die 6. Deponietage und die 9. Klärschlammtage aus

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Quelle: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)

Hennef — Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) und der Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU) richten am 2. und 3. Juni 2015 in Dortmund die sechsten Deponietage aus. „Klärschlamm – Ein Paradigmenwechsel?“ lautet das Thema der neunten Klärschlammtage, die die DWA vom 15. bis 17. Juni 2015 in Potsdam veranstaltet.

„Die Deponie – Das Rückgrat der Abfallwirtschaft!“

Sie stehen unter dem Motto „Die Deponie – Das Rückgrat der Abfallwirtschaft!“ und informieren über Neues zur Beseitigung und Verwertung von Abfällen auf Deponien. Experten berichten über aktuelle Entwicklungen im Deponierecht, über den künftigen Deponiebedarf und von konkreten Beispielen aus der Praxis.

Die Deponietage beschäftigen sich außerdem mit der Rolle von Deponien in der Kreislaufwirtschaft, mit den bundeseinheitlichen Qualitätsstandards für Deponien sowie mit den Themen Gas und Wasser in Deponiebetrieb und Deponietechnik. Erste Ergebnisse eines Forschungsvorhabens zum Deponierückbau werden vorgestellt.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis für die Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen (ANS), der ASA = Arbeitsgemeinschaft Stoffspezifische Abfallbehandlung (ASA), dem Center for Research, Education and Demonstration in Waste Management (CReED) und der Interessengemeinschaft Nordrhein-Westfälischer Deponiebetreiber (InwesD) statt.

Die DWA-Deponietage finden im Balladins Superior Hotel Dortmund Airport, Schleefstraße 23 c, 44287 Dortmund statt. Die Zweitageskarte kostet 690 €, DWA-Mitglieder sowie DWA-Kooperationspartner zahlen 570 €. Informationen und Anmeldung sind erhältlich über Renate Teichmann, Telefon: 02242 872-118, E-Mail: teichmann@dwa.de sowie unter dwa.de/deponietage.

„Klärschlamm – Ein Paradigmenwechsel?“

Aktuelle politische, rechtliche und verfahrenstechnische Entwicklungen der Klärschlammbehandlung und Klärschlammentsorgung sind Themen der neunten Klärschlammtage, die die DWA vom 15. bis 17. Juni 2015 in Potsdam veranstaltet. „Klärschlamm – Ein Paradigmenwechsel?“ lautet die Kernfrage, zu der sich Fachkräfte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen in zahlreichen Vorträgen informieren können.

Die bevorstehende Novellierung der Klärschlammverordnung sowie die Regelungen der Dünge- und Düngemittelverordnung werden zu weiteren Einschränkungen bei der Verwendung von Klärschlämmen als Düngemittel führen. Zugleich soll die Nutzung und Rückgewinnung von Phosphor aus den Schlämmen forciert werden. Beide Aspekte bilden Schwerpunkte der diesjährigen DWA-Klärschlammtage. Experten erläutern, wie sich die neuen Verordnungen auf die Entsorgung von Klärschlämmen auswirken und wie Phosphor sinnvoll recycelt werden kann. Die Zukunft der Phosphorrückgewinnung und die Frage, ob ein Entsorgungsnotstand droht, sind zudem Thema von zwei Podiumsdiskussionen am ersten Tag. Der zweite Veranstaltungstag widmet sich verschiedenen Verfahren der Schlammbehandlung. Der dritte Tag befasst sich mit der thermischen Behandlung von Klärschlämmen. Beispiele aus der Praxis veranschaulichen unterschiedliche Methoden. In einer begleitenden Fachausstellung parallel zur Tagung beraten zahlreiche Aussteller über die von ihren Firmen angebotenen Techniken und Verfahren.

Die DWA-Klärschlammtage finden im Dorint Hotel, Jägerallee 20, 14469 Potsdam, statt. Informationen und Anmeldung sind erhältlich über Barbara Sundermeyer-Kirstein, Telefon: 02242 872-181, E-Mail: sundermeyer-kirstein@dwa.de oder dwa.de/klaerschlammtage.

Quelle: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)