Mexiko meldet Nachholbedarf für Recycling und thermische Abfallverwertung

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Mexiko City (Foto: © Madeleine Mercado /http://www.pixelio.de)

Mexiko-Stadt — Mexiko hat weiterhin Nachholbedarf in der Abfallentsorgung sowie beim Recycling und der energetischen Nutzung von Abfällen. Der Staat setzt in seinen Förderprogrammen stärker auf private Betreiber und auch die Gemeinden greifen aufgrund begrenzter Haushaltsmittel immer häufiger auf private Firmen zurück. Dies eröffnet zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten auch für deutsche Technologielieferanten, da die Zusammenarbeit mit kommunalen Müllentsorgern oftmals sehr unsicher ist, meldet Germany Trade & Invest.

Nach Informationen des Umweltministeriums Semarnat (Secretaría de Medio Ambiente y Recursos Naturales) werden 30 Prozent der Abfälle in Mexiko nicht adäquat entsorgt. Diese Zahl ergibt sich aus 12 Prozent des Aufkommens, deren Verbleib unbekannt ist, 16 Prozent, die auf offenen Halden deponiert werden und weiteren 2 Prozent, die von den Deponien zurückgewiesen wurden und deren Verbleib ebenfalls unbekannt ist. Der Anteil des Abfalls, der einer ordnungsgemäßen Endlagerung zugeführt wird, ist von etwa 50 Prozent zum Jahrtausendwechsel auf rund 61 Prozent im Jahr 2013 gestiegen.

Weitere Informationen sind dem Marktbericht unter gtai.de zu entnehmen.

Quelle: Germany Trade & Invest