3,1 Mio. Tonnen: Deutsche Zementwerke setzen auf Sekundärbrennstoffe

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Foto: Bernd Sterzl / pixelio.de

Bonn — Die Deutsche Zementindustrie greift immer mehr auf alternative Brennstoffe zurück. Das wird aus den kürzlich veröffentlichten „Umweltdaten der deutschen Zementindustrie 2012“ des Vereins Deutscher Zementwerke e.V. deutlich: Altreifen, Altöl und Altholz sowie Fraktionen aus Industrie- und Gewerbeabfällen sorgten 2012 in den Drehöfen der deutschen Zementwerke für rund 61 Prozent der benötigten thermischen Energie. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil der Sekundärbrennstoffe, die fossile Brennstoffe ersetzen und so zur Minderung der CO2-Emissionen beitragen, noch bei 38 Prozent.

Grafik: Verein Deutscher Zementwerke e. V.
Grafik: Verein Deutscher Zementwerke e. V.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 über 3,1 Mio. Tonnen alternative Brennstoffe eingesetzt. Im Vorjahr lag die Menge etwas niedriger, jedoch ebenfalls über 3 Mio. Tonnen.

Nach wie vor machen die Industrie- und Gewerbeabfälle den größten Anteil der in Zementwerken genutzten Sekundärbrennstoffe aus. 2012 wurden davon 1,82 Mio. Tonnen eingesetzt, 2011 waren es 1,64 Mio. Tonnen.

Mit 0,96 Mio. Tonnen hat der Einsatz von Zellstoff, Papier und Pappe im Vergleich zu 2011 (0,66 Mio. Tonnen) wieder zugenommen. Der Einsatz von Kunststoffen blieb mit 0,47 Mio. Tonnen konstant.

Die aktuellen „Umweltdaten der deutschen Zementindustrie 2012“ können unter vdz-online.de heruntergeladen werden.

Quelle: bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.