4.370 aktiv betriebene Anlagen: 2013 entsorgte Bayern 57,3 Mio. Tonnen Abfall

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Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik

München — Im Jahr 2013 wurden in den 4.370 aktiv in Bayern betriebenen Abfallbehandlungsanlagen wurden 57,3 Millionen Tonnen Abfälle eingesetzt. Rund 93,7 Prozent hiervon kamen aus Bayern selbst. Gegenüber dem Jahr 2012 war ein geringer Anstieg des Gesamtaufkommens um 0,2 Millionen Tonnen bzw. 0,4 Prozent zu verzeichnen. Rund 5,4 Prozent bzw. 3,1 Millionen Tonnen Abfälle des angelieferten Abfalls waren Sekundärabfälle, wie z. B. Schlacken, Schlämme, Sortierreste oder Aschen, die nach einer Behandlung von Abfällen in Abfallbehandlungsanlagen entstehen.

93,7 Prozent des Gesamtabfallaufkommens (54,5 Millionen Tonnen) kamen aus Bayern selbst, wovon 11,7 Prozent (6,7 Millionen Tonnen) betriebseigene Abfälle waren. Den größten Anteil am Gesamtaufkommen wiesen mit 63,3 Prozent bzw. 36,3 Millionen Tonnen die Bau- und Abbruchabfälle auf, wie z.B. Boden, Steine oder Bauschutt.

Ebenfalls stark ins Gewicht fielen die Siedlungsabfälle mit insgesamt 15,5 Prozent (8,9 Millionen Tonnen). Darunter waren 2,9 Millionen Tonnen Restmüll, wie z.B. Hausmüll, hausmüllähnlicher Gewerbemüll, 3,1 Millionen Tonnen getrennt gesammelte Fraktionen, darunter wiederum 1,8 Millionen Tonnen Papier, Pappe und Karton (einschließlich Verpackungen). Die übrigen rund 2,9 Millionen Tonnen der 2013 entsorgten Siedlungsabfälle waren Bioabfall und Grüngut (1,9 Millionen Tonnen) sowie andere Siedlungsabfälle, wie z.B. Sperrmüll, Straßenkehricht oder gemischte Verpackungen.

84,1 Prozent bzw. 48,2 Millionen Tonnen Abfälle wurden 2013 in Abfallbehandlungsanlagen wiederverwertet. Die restlichen 15,9 Prozent wurden in Abfallverbrennungsanlagen (3,5 Millionen Tonnen) thermisch entsorgt oder auf Deponien (5,6 Millionen Tonnen) beseitigt.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik