Zum Patent angemeldet: Spannwellensieb-Kassette zur Feinabsiebung

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Spannwellensieb-Kassette (Foto: Spaleck GmbH & Co. KG)

Lünen — Die Spannwellensieb-Kassette der Spaleck GmbH & Co. KG aus Bocholt spielt ihre Stärken bei der Feinabsiebung und damit bei der Vermeidung von Anbackungen und Verstopfungen im Siebverlauf aus. Sie ist jetzt zum Patent angemeldet worden. Das Siebmodul kann flexibel vor oder zwischen dem Spaleck 3-D-Wabensieb eingesetzt werden und filtert Feinanteile des Siebgutes heraus. Eine Besonderheit der Spannwellensieb-Kassette ist die Möglichkeit, vorhandene Maschinen umzubauen. So wird dann z.B. aus einem Wertstoff- ein Spannwellensieb.

Beim Recyceln von Wertstoffen im Rahmen der Abfallwirtschaft haben die Spaleck-Wertstoffsiebe in den letzten Jahren eine führende Marktstellung erringen können. Auf diesem Weg greifen die Konstrukteure und Techniker auf hauseigenes Entwicklungspotential zurück, das in die Fertigungslinien Eingang findet. Patente und die Patentanmeldung einer weiteren Innovation sichern das Know-how.

Im Falle des Patentes wurde die intelligente Sieboptimierung im zweigeteilten Spannwellen-Siebdeck des 3D-Kombi-Wertstoff-Spannwellensiebes bestätigt. Durch die Zweiteilung des Unterdecks – zudem in verschiedenen Winkeln angeordnet – können unterschiedliche Siebspannungen eingestellt werden. Im Konzert mit einer stärkeren Neigung und einer höher einzustellenden Schwingweite baut sich die Schichthöhe des Aufgabematerials schneller ab, was die Siebleistung wesentlich effizienter macht.

Hinzu kommt die geringere Siebmattenspannung abgabeseitig, die das Material näher am Siebbelag hält. So wird einer Verstopfung der Siebmatten entgegen gewirkt, um eine bessere Grenzkornabsiebung zu erreichen.

Der Nachdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des WFZruhr uund der Spaleck GmbH & Co. KG.

Quelle: WFZruhr-Magazin