CCR weist ihren Kunden die Compliance-Kosten auf den Cent genau aus

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Foto: Alexander Kersten

Dornach — Elektro(nik)geräte (WEEE), Batterien, Verpackung – in fast jedem Produkt steckt mindestens eine Komponente, deren Rücknahme verpflichtend organisiert und einkalkuliert werden muss. Bislang erfolgt letzteres oft über einen pauschalen Gemeinkostenzuschlag und ist damit weder verursachergerecht noch transparent. Mit Hilfe des CCR „ECM Manager“ lassen sich Compliance-Verpflichtung und -Erfüllung nun pro Artikel und Markt exakt nachvollziehen und die entstehenden Kosten centgenau ausweisen. CCRs Kunden sind durch ECM nun erstmals in der Lage, die internationalen Compliance-Aktivitäten auf Produktebene miteinander zu vergleichen und resultierende Kosten aktiv zu steuern.

Auf Grund national unterschiedlicher Umsetzung der EU-Richtlinien für WEEE, Batterien und Verpackung, die Herstellern eine Erweiterte Produktverantwortung zuschreiben und sie für deren Rücknahme verantwortlich machen,  potenziert sich mit jedem weiteren Produkt oder Markt die Vielfalt an Gesetzen, die Optionen zur Erfüllung derselben sowie Anzahl international zuständiger Behörden. Insbesondere für multinational operierende Hersteller hat CCR in Zusammenarbeit mit seinen Kunden während der letzten Jahre ein System entwickelt, mit dessen Hilfe die länderübergreifende Compliance-Erfüllung ganzer Produktportfolios weitgehend automatisiert und zentralisiert werden kann.

CCR unterhält hierfür eine spezielle Datenbank mit allen für das Umweltreporting relevanten Abfragedaten, welche kontinuierlich an Gesetzesänderungen anpasst und um neue Regelungen ergänzt wird. Die Datenbank weiß zum Beispiel, dass eine Solar-Lampe in der Slowakei nicht rücknahmepflichtig ist, weil sie keinen Stromanschluss hat. Oder dass Österreich zwischen Elektrogroß- und Kleingeräten anhand von Gewicht und Kantenlänge unterscheidet, während beispielsweise in Deutschland der Gerätetypus bestimmt, welcher Kategorie ein Produkt zuzuordnen ist. Des Weiteren sind in der Datenbank sämtliche gesetzliche Rücknahmesysteme nebst gültigen Preisen hinterlegt. Erfasst sind neben den drei typischen Meldefraktionen WEEE, Batterien und Verpackung auch die mittlerweile international eingeführten Copyright-Auflagen.

CCR ECM gleicht die Produktdaten des Kunden mit den internationalen Rücknahmeverpflichtungen ab, um für den gesamten Produktbestand und für jede neue Produktgeneration die verpflichtete Menge exakt festzustellen. In Verbindung mit den Verkaufszahlen reicht später für das Reporting an Compliance Schemes und Behörden ein Kopfdruck. Dies alles erfolgt unter Berücksichtigung internationaler Absatzkanäle, Rücknahmemengen und Eigenbedarfsmengen.

Quelle: CCR Logistics Systems AG
Quelle: CCR Logistics Systems AG

Über ein Onlineportal können sich Kunden jederzeit über den Status ihrer Environmental Compliance informieren. Von besonderer Bedeutung sind für multinational operierende Kunden die dort abrufbaren, detaillierten Kostenaufstellungen, auf Basis derer Compliance-Kosten direkt Produkten zugeordnet werden können. Die Kostenplanung erreicht so eine völlig neue Qualität.

Vor dem Hintergrund von Corporate Governance und Markenschutz ist Transparenz in Sachen Compliance-Erfüllung ein zentraler Vorteil eines Environmental Compliance Managements: alle Compliance-Aktivitäten lassen sich jederzeit und auch im zeitlichen Verlauf nachvollziehen und archivieren.

Dank eines modularen Aufbaus skaliert CCR ECM mit den Anforderungen seiner Kunden und lässt sich um weitere Leistungen aus dem breiten Leistungsspektrum der Reverse Logistics Group ergänzen. Dem Kunden bieten sich dadurch Komplettlösungen rund um die Rücknahme seiner Produkte: angefangen von Beratungsleistungen durch das ECM Team bis hin zu Rücknahmen am Point-of-Sale.

Quelle: Reverse Logistics GmbH/CCR Logistics Systems AG