Bayerische Gewerbeaufsicht überprüft Handel mit Lithium-Batterien

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Alt-Batterien (Foto: ©Lars Kunze / http://www.pixelio.de)

München — Der Freistaat Bayern baut den Schutz der Bevölkerung vor potenziell gefährlichen Produkten weiter aus. Die Bayerische Gewerbeaufsicht kontrolliert deswegen auch in diesem Jahr Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs. Aktuell startet die Bayerische Gewerbeaufsicht ein neues bayernweites Kontrollprogramm zum Handel und Versand von Lithium-Batterien.

Lithium ist ein leicht brennbares Metall. Kommt es mit Wasser oder Luftfeuchtigkeit in Berührung kann es sich entzünden. Zum Einsatz kommen Lithium-Batterien zum Beispiel bei Handys, Computern oder bei E-Bikes. Die Bayerische Gewerbeaufsicht untersucht in den kommenden Monaten, ob der Handel die rechtlichen Bestimmungen beim Umgang mit den Batterien einhält. Gleichzeitig werden die Händler über Fragen von Lagerung und Versand informiert und über mögliche Gefährdungen für die Verbraucher aufgeklärt.

Die Bayerische Verbraucherschutzministerin Ulrike Scharf betonte dazu heute in München:: „Die Information der Verbraucher durch den Handel soll mit dieser Aktion verbessert werden. Der Handel muss die Kunden über die Gefahren beim Transport und den Umgang mit Lithium-Batterien ausführlich informieren.“

Und sie fügte hinzu: „Der Schutz der Verbraucher ist unser zentrales Anliegen. Die Bürger verlassen sich im Alltag darauf, dass von Produkten und Dienstleistungen keine Gefahren ausgehen. Das wird durch Aufklärung und Kontrollen vor Ort sichergestellt. Dieser Gefahrenschutz ist zentrale Aufgabe der Bayerischen Gewerbeaufsicht.“

Die Bayerische Gewerbeaufsicht blickt auf eine rund 140-jährige Geschichte zurück. Das Aufgabenspektrum der Bayerischen Gewerbeaufsicht reicht inzwischen von Verbraucherschutzthemen wie der Produkt- und Chemikaliensicherheit sowie dem technischen Gefahrenschutz bis zum Arbeitsschutz.

Quelle: Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz