Marginaler Umsatzrückgang: Recylex meldet solide Betriebsleistung für 2014

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Quelle: Recylex Gruppe

Suresnes, Frankreich — Die Recylex Gruppe hat ihre Umsatzzahlen zum 31. Dezember 2014 sowie für das vierte Quartal 2014 vorgestellt. Der Jahresumsatz beläuft sich auf 421,5 Millionen Euro, was einem marginalen Rückgang von 1 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 entspricht, bzw. auf 94,1 Millionen Euro im vierten Quartal 2014, was einem Rückgang von 19 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2013 entspricht. Der Konzernumsatz nach Geschäftsbereichen veränderte sich von 31. Dezember 2013 zu 31. Dezember 2014 bei Blei um -4 Prozent, bei Zink um +6 Prozent, bei Spezialmetallen um +19 Prozent und bei Kunststoff um +17 Prozent.

Yves Roche, Vorstandsvorsitzender der Recylex Gruppe, erklärte: „Die Recylex Gruppe hat 2014 eine zufriedenstellende Betriebsleistung erzielt und die vorletzte Tranche ihres Fortführungsplans erfolgreich abgeschlossen. Zu Beginn dieses neuen Jahres bleiben wir auf die drei großen Prioritäten für 2015 fokussiert: Die fortgesetzte Suche nach Finanzierungslösungen für den Bedarf an Betriebsmitteln der deutschen Tochtergesellschaften und für die Sanierung des Standorts L’Estaque sowie den Abschluss der Machbarkeitsstudie des Projekts der Weser-Metall GmbH in Deutschland über die Verwertung bestimmter Nebenprodukte. “

Geschäftsbereich Blei: Umsatz -4 Prozent

Im Geschäftsjahr 2014 erwirtschaftete der Geschäftsbereich Blei 74 Prozent des Konzernumsatzes. Der Umsatz belief sich zum 31. Dezember 2014 auf 311,8 Millionen Euro; dies entspricht einem leichten Rückgang von 4 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2013.

Die Produktion der Bleihütte von Weser-Metall GmbH in Nordenham erreichte im Laufe des Jahres 2014 139 334 Tonnen, gegenüber 133 775 Tonnen im Vorjahr, was einem Anstieg von über 4 Prozent entspricht. Im Übrigen wurde der Umsatz 2014 dadurch beeinträchtigt, dass bei der Berechnung die in Zusammenhang mit dem Subunternehmervertrag produzierten Volumen ausgeschlossen wurden (weniger als 5 Prozent der Jahresumsatzes 2014) und, in weniger bedeutendem Ausmaß, durch den Rückgang des durchschnittlichen Bleipreises im Vergleich zum Vorjahr.
Im vierten Quartal 2014 verzeichnete der Umsatz aus denselben Gründen und auf Grund der niedrigeren Silberumsätze und Preise eine Einbuße von 27 Prozent auf 66,5 Millionen Euro.

Geschäftsbereich Zink: Umsatz +6 Prozent

Im Geschäftsjahr 2014 entfielen 16 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Zink. Der Umsatz belief sich zum 31. Dezember 2014 auf 68,1 Millionen Euro; dies entspricht einem Anstieg von 6 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2013. Dieses Wachstum ist im Wesentlichen auf den starken Anstieg des Zinkpreises in diesem Zeitraum zurückzuführen (+14 Prozent), der es ermöglichte, einen leichten Rückgang bei den verarbeiteten Volumen in beiden Aktivitäten des Geschäftsbereiches sowie weniger gute Geschäftsbedingungen beim Verkauf von Wälzoxiden zu kompensieren.

Im vierten Quartal 2014 wurde ein Umsatzwachstum von 8 Prozent auf 16,8 Millionen Euro erzielt.

Geschäftsbereich Spezialmetalle: Umsatz +19 Prozent

Im Geschäftsjahr 2014 entfielen 6 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Spezialmetalle. Der im Geschäftsjahr 2014 erzielte Umsatz verzeichnete einen Anstieg von 19 Prozent auf 23,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf die Steigerung der Verkäufe von Arsen und Germanium im zweiten Halbjahr 2014 zurückzuführen ist.

Im vierten Quartal 2014 belief sich der Umsatz von PPM Pure Metals GmbH somit auf 6,0 Millionen Euro gegenüber 5,4 Millionen Euro im vierten Quartal 2013. Dies entspricht einem Wachstum von 11 Prozent, das hauptsächlich auf die äußerst kräftige Verkaufssteigerung von Arsen gegenüber dem letzten Quartal von 2013 zurückzuführen ist.

Geschäftsbereich Kunststoff: Umsatz +17 Prozent

Im Geschäftsjahr 2014 entfielen 4 Prozent des Konzernumsatzes auf den Geschäftsbereich Kunststoff. Der Umsatz verzeichnete zum 31. Dezember 2014 einen Anstieg von 17 Prozent auf 18,0 Millionen Euro. Die Fortsetzung dieses dynamischen Trends ist auf die nach wie vor kräftige Nachfrage seitens der Automobilindustrie für C2P SAS in Frankreich und die Verkaufsentwicklung von C2P GmbH in Deutschland zurückzuführen. Im Berichtszeitraum stieg die Gesamtproduktion dieses Geschäftsbereichs somit auf 16.609 Tonnen rezykliertes Polypropylen gegenüber 13 907 Tonnen zum 31. Dezember 2013.

Im vierten Quartal 2014 wurde in diesem Geschäftsbereich aus denselben Gründen ein Umsatz von 4,1 Millionen Euro erzielt; dies entspricht einem Wachstum von nahezu 14 Prozent gegenüber dem dritten Quartal 2013.

Quelle: Recylex Gruppe