Kleine Anfrage: Inwieweit sind Gebäude-Dämmmaterialien mit HBCD recyclebar?

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Styropor (Foto: © Uli Carthäuser /http://www.pixelio.de)

Berlin — Die Risiken von Dämmstoffen, die für die energetische Gebäudesanierung verwendet werden, sind Thema einer Kleinen Anfrage (18/3881) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Unter anderem wollen die Abgeordneten wissen, welche Kenntnisse die Bundesregierung über die Mengen grauer Energie hat, die für die Herstellung und fachgerechte Entsorgung von Dämmmaterialien aufgewendet werden muss. Als graue Energie wird die Energie bezeichnet, die für die Herstellung von Gütern sowie für Transport, Lagerung und Entsorgung benötigt wird.

Außerdem interessiert die Abgeordneten, inwieweit die Dämm-Materialien recyclebar sind – aufgeschlüsselt nach thermischer Verwertung bzw. Verbrennung, Kompostierbarkeit, und stofflichem Recycling der Dämmmaterialien. Darüber hinaus erkundigt sich die Kleine Anfrage danach, in welchem Ausmaß Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden. Thema sind auch mögliche Risiken bei der Verwendung des Brandschutzmittels HBCD in Styropor-Dämmstoffen – der Stoff sei schwer zu entsorgen und schwer abbaubar.

Quelle: Deutscher Bundestag