Fresenius Intensivtagung: Folgen des EEG 2014 für die stromintensive Industrie

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Quelle: Umweltakademie Fresenius

Dortmund — Industrieunternehmen, die für ihre Produktion große Mengen an Strom benötigen, können sich im Rahmen der „Besonderen Ausgleichsregelung“ des EEG 2014 in erheblichem Umfang von der Zahlung der EEG-Umlage befreien lassen. Die so genannten Begrenzungsbescheide, mit denen eine solche Befreiung zugebilligt wird, wurden erstmals am 18. Dezember 2014 an Betriebe verschickt, die im vergangenen Jahr einen entsprechenden Antrag gestellt hatten.

Die Erfahrungen aus dieser ersten Antragsrunde werden am 7. Mai 2015 auf der Intensivtagung „Die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes“ der Umweltakademie Fresenius in Dortmund diskutiert. Im Hinblick auf die nächste Antragsrunde, die bis zum 30. Juni 2015 läuft, erfahren betroffene Unternehmen darüber hinaus alles Wissenswerte zur Umlagenbefreiung und der entsprechenden Antragsstellung.

Auf der Agenda der Veranstaltung stehen das Beihilfeprüfverfahren zum EEG 2012 und die zugehörige Entscheidung der Europäischen Kommission vom 25. November 2014 sowie die Teilrücknahmebescheide vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das Thema Rechtsschutz gegen Bescheide aus der ersten Antragsrunde, Informationen zu Neuregelungen der Eigenversorgung und aktuelle Rechtsprechung zum Sachverhalt. Die Teilnehmer erhalten darüber hinaus praktische Tipps für die zweite Antragsrunde der Besonderen Ausgleichsregelung, erfahren, was Unternehmen in diesem Zusammenhang besonders beachten müssen und welche Antragsvoraussetzungen aus Sicht der zuständigen Behörde gegeben sein müssen.

Weitere Informationen sind unter akademie-fresenius.de zu finden.

Quelle: Umweltakademie Fresenius