UBA: Erfolgreiche Verwertung der 2013 zurückgegebenen Altbatterien

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Alt-Batterien (Foto: ©Lars Kunze / http://www.pixelio.de)

Dessau-Roßlau — Im Jahr 2013 führten die vier Rücknahmesysteme für Geräte-Altbatterien 18.714 Tonnen (t) Geräte-Altbatterien der stofflichen Verwertung zu. Das waren mehr als die gesammelten 18.599 t Altbatterien im gleichen Jahr. Setzt man beide Massen ins Verhältnis, entspricht dies einer Verwertungsquote von 100,6 Prozent. Bedauerlicherweise werden aber noch immer weniger als 50 Prozent der in Verkehr gebrachten Gerätebatterien bei den Sammelstellen erfasst.

Neben der hohen Verwertungsquote ist auch das Verwertungsergebnis bemerkenswert: Die Verwerter konnten von den 18.714 t Altbatterien, die einem Recyclingprozess zugeführt wurden, etwa 12.000 t als Sekundärrohstoff – insbesondere Zink, Stahl, Ferromangan, Blei, Cadmium und Kunststoffe -zurückgewinnen.

Um einen Prozentpunkt gestiegen

Die Masse der Fahrzeug-Altbatterien, die im Jahr 2013 einer stofflichen Verwertung zugeführt wurde, betrug 163.401 t. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung um 8 Prozent beziehungsweise um 12.544 t. Die in 2012 bereits sehr hohe Verwertungsquote für Fahrzeug-Altbatterien von 98 Prozent stieg 2013 noch einmal um einen Prozentpunkt auf 99 Prozent. Von den gesammelten Industrie-Altbatterien gelangte im Jahr 2013 eine Masse von 44.275 t Blei-Säure-Altbatterien in den stofflichen Verwertungsprozess. 2012 waren es 30.736 t. Die Verwertungsquote erreichte in 2013 und 2012 jeweils 96 Prozent.

Diese Kennzahlen der Geräte-, Fahrzeug- und Industriebatterien dokumentieren, dass in Deutschland nahezu alle gesammelten Altbatterien der stofflichen Verwertung zugeführt werden.

Verwertungsverfahren unterschiedlich effizient

Die jeweilige Effizienz der einzelnen Verwertungsverfahren ist jedoch sehr unterschiedlich. So betrug in 2013 die durchschnittliche Recyclingeffizienz aller Verwertungsverfahren für Blei-Säure-Batterien 94 Prozent, für Nickel-Cadmium-Batterien 80 Prozent und für sonstige Batterien (hierzu gehören unter anderem die Alkali-Mangan- und Zink-Kohle-Batterien, die Lithium-Ionen-Akkus und die Knopfzellen) 65 Prozent. Alle Batterieverwertungsverfahren erreichten die EU-Mindest-Recyclingeffizienzen oder übertrafen diese sogar deutlich.

Erfreulich ist, dass mittlerweile schon der Großteil des Bleibedarfs in der EU durch recycelte Batterien gedeckt wird. Das UBA führt das auch auf die hohe Effizienz der Verwertungsverfahren für Blei-Säure-Batterien in Deutschland (2013: 94 Prozent) zurück.

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Quelle: Umweltbundesamt