BALSA sucht Ideen zur Nachnutzung der Aluschlackendeponie Wiener Neustadt

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Quelle: Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H. (BALSA)

Wien — Einen Ideenwettbewerb zur Nachnutzung der Aluminiumschlackendeponie in Wiener Neustadt hat die BALSA (Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H.) ins Leben gerufen. Sie ist für die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen der Aluminiumschlacken-Deponie in Wiener Neustadt „N6“ zuständig. Neben der Sanierung ist ein erklärtes Ziel der BALSA, die nachhaltige und wirtschaftliche Nutzung des sanierten Objekts zu gewährleisten.

Das Ziel des Ideenwettbewerbs ist es, nachhaltige und wirtschaftlich realisierbare Konzepte zur Nachnutzung des sanierten Objekts anzustoßen. Dabei sind die Bewertungskriterien Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und Realisierbarkeit entscheidend. Die Ideenkonzepte können bis zum 28. April 2015 eingereicht werden. An der Wettbewerbsteilnahme Interessierte können die Auslobungsunterlagen bei der rechtlichen Verfahrensbetreuung Heid Schiefer Rechtsanwälte OG anfordern (per E-Mail).

Im Anschluss werden die Beiträge durch eine Fachexperten-Jury beurteilt. Die besten Ideen werden in Summe mit einem Preisgeld von 50.000 Euro prämiert.

Die Aluminiumschlackendeponie wurde in den Jahren 1974 bis 1991 mit Abfällen der Holz- und Textilindustrie sowie Aluminiumkrätzestaub gefüllt. Die jahrzehntelangen Ablagerungen haben die Beeinträchtigung des Grundwassers und die Entstehung von Wasserstoff, Methan und Ammoniak zur Folge. Die Fertigstellung des Projekts und die damit verbundene Beseitigung dieser Altlasten sind für Ende 2026 geplant.

Die Bundesaltlastensanierungsgesellschaft m.b.H. (BALSA) wurde 2004 als Tochter der Umweltbundesamt GmbH errichtet. Aufgabe der BALSA ist die Sanierung von Altlasten (durch Schadstoffe verunreinigte Flächen). Können die Verursacher, die zur Sanierung der Umweltschäden verpflichtet sind, nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden, führt die BALSA die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen durch. Sie übernimmt sowohl das Projektmanagement als auch die Projektplanung- und -steuerung und agiert bei der Umsetzung der Sanierungsprojekte als Auftraggeber. Das Unternehmen verfügt dazu über ein Spezialisten-Team aus den Bereichen Umwelt- und Bautechnik, Abfallwirtschaft, Vergabe-und Umweltrecht und seit 2009 über die gewerbliche Befugnis der Unternehmensberatung.

Quelle: APA – OTS