Scholz Gruppe weist 95-prozentige Verwertungsquote für Altfahrzeuge nach

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Quelle: Scholz Holding GmbH

Rheinbreitbach — Die Scholz Gruppe hat als erstes Unternehmen den Nachweis erbracht, dass Altfahrzeuge zu mehr als 95 Prozent verwertet werden können. Volker Grunert, Geschäftsführer der SRW metalfloat GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Scholz Recycling GmbH & Co. KG, zeigte sich stolz: “Wir haben nun rechtzeitig zum 1.1.2015 den Nachweis erbracht, dass wir die geforderte Mindestverwertungsquote von 95 Prozent einhalten.“ Die notwendige Behördenbestätigung ging bereits im Dezember ein.

Der Nachweis der Quote wurde in Zusammenarbeit mit dem Demontagebetrieb LRP Autorecycling GmbH Krostlitz, der Kondiratoranlage der Scholz Recycling GmbH & Co. KG sowie der SRW metalfloat GmbH Espenhain erbracht. Konkret wurde bereits für 2013 bestätigt, dass 89,96 Prozent des Altfahrzeugleergewichts stofflich verwertet werden und eine Gesamtverwertungsquote inklusive energetischem Anteil von 96,96 Prozent erreicht wird. Von entscheidender Bedeutung für das Erreichen einer derartig hohen Verwertungsquote ist die Aufbereitung der Shredderrückstände in Form von Shredderleicht- und Shredderschwerfraktion in den Anlagen der SRW metalfloat GmbH Espenhain.

Die Investitionen in neue Recyclingtechniken standen in den letzten Jahren immer wieder auf unsicheren Füßen. Begründet war dies durch weiter bestehende erhebliche Überkapazitäten in der Verbrennung. Deshalb gibt es einen knallharten Wettbewerb unter den Anlagenbetreibern für brennbare Abfälle. Die Postshredderanlagen der Scholz- Gruppe in Leipzig-Espenhain zählen zu den modernsten und komplexesten Aufbereitungsstandorten der Unternehmensgruppe, an der seit 2014 auch Toyota Tsusho Corporation mit 39,9 Prozent beteiligt ist. Sie gehört zudem zu einer der wenigen europaweit verfügbaren Anlagen, mit deren Hilfe die Einhaltung der Altfahrzeugverwertungsquoten gelingt.

Durch innovative und modernste Aufbereitungstechnologien ist das Unternehmen in der Lage, die unterschiedlichen Shredderfraktionen konsequent in einzelne Stoffströme zu separieren und einer stofflichen Verwertung zuzuführen. Deshalb konnte bereits in 2006 erstmals nachgewiesen werden, dass es gelingt, die in der Altfahrzeugverordnung vorgesehene Gesamtverwertungsquote von 85 Prozent sicher einzuhalten. In 2006, 2008 und 2010 hat die Scholz Gruppe bereits erfolgreiche Großversuche zum Nachweis der Einhaltung der Verwertungsquote von Altfahrzeugen und Elektronikschrott durchgeführt.

Oliver Scholz, CEO der Scholz Holding GmbH, kommentierte: „Trotz schwieriger Marktlage haben wir große Anstrengungen unternommen, um die rechtlichen Vorgaben rechtzeitig einzuhalten“.

Quelle: Scholz Gruppe