Studie: Klärschlämme in den USA besitzen werthaltige Metalle und Seltene Erden

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Im Labor (Foto: Michael Bührke / http://www.pixelio.de)

Washington, USA — Insgesamt 11,6 Millionen Euro Wert besitzen Metalle, die jedes Jahr in einer nordamerikanischen Millionen-Stadt in den Klärschlämmen landen. In einer neuen Studie konnten Wissenschaftler der Universität von Arizona die unterschiedlichen Metalle in Klärschlämmen quantifizieren und ihren Wert bestimmen. Mithilfe von Massenspektrometrie gelang es ihnen, den Metallgehalt von gesammelten Schlammproben aus der Region zu ermitteln. Der Bericht wurde vor wenigen Tagen online auf Environmental Science & Technology veröffentlicht.

Unter den 58 untersuchten Elementen fanden die Forscher auch eine Reihe von Seltenen Erden und geringerwertigen Metallen, die in der Hauptsache aus Staub und Böden herrühren. Elemente der Platingruppe sind hingegen eher anthropogenen Ursprungs. Darüber hinaus wurden zahlreiche metallische und Metalloxid-haltige Kolloide mit Durchmessern

Bei der Ermittlung des ökonomischen Potenzials von Klärschlämmen wurden 13 sehr vielversprechende Elemente wie Aluminium, Kupfer, Gold und Phosphor,aber auch Titan und Gallium im Gesamtwert von 250 Dollar pro Tonne Schlamm ausgemacht.

„Characterization, Recovery Opportunities, and Valuation of Metals in Municipal Sludges from U.S. Wastewater Treatment Plants Nationwide“ von Paul Westerhoff, Sungyun Lee, Yu Yang, Gwyneth Gordon, Kiril Hristovski, Rolf Halden und Pierre Herckes ist bei Environmental Science & Technology mit der DOI: 10.1021/es505329q unter pubs.acs.org erhältlich.

Quelle: Environmental Science & Technology