Nachholbedarf, denn Müllkrisen kann sich Italien nicht länger leisten

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Italienische Flagge (Foto: ©Thommy-Weiss /http://www.pixelio.de)

Mailand, Italien — Italiens Entsorgungswirtschaft hat Nachholbedarf. Einerseits kann die Recyclingbranche ihre Kapazitäten kaum auslasten, da die Mülltrennung unterentwickelt ist. Zum anderen fehlen Verbrennungs- und Deponiekapazitäten, sodass große Abfallmengen exportiert werden müssen. Die stetig steigende Recyclingquote und der Bedarf an neuen Technologien bieten Chancen für deutsche Unternehmen. Betreiberkooperationen auf regionaler oder kommunaler Ebene sind jedoch schwierig, meldet Germany Trade & Invest.

Auch wenn das Abfallaufkommen in Italien seit 2008 krisenbedingt rückläufig ist, bleiben Entsorgung und Recycling Wachstumsmärkte mit hohem Potenzial. Die Verwertung im kommunalen Bereich wurde bis vor wenigen Jahren dadurch behindert, dass kaum separierter Müll verfügbar war. Hier tun sich nun neue Geschäftsmöglichkeiten auf.

Die Mülltrennung entwickelt sich nicht nur auf Druck der Europäischen Kommission, sondern auch wegen der steigenden Akzeptanz in der Bevölkerung positiv. In acht der 20 Regionen Italiens lag die Mülltrennungsquote 2013 bei über 50 Prozent, noch 2009 war dies in nur zwei Regionen der Fall.

Der vollständige Artikel kann in der neuesten Ausgabe der EU-Recycling und Sekundärrohstoffe nachgelesen werden.

Quelle: Germany Trade & Invest